KARPFENTEICH

Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich am Freitag in Brüssel zu ihrem regulären Frühjahrs-Wirtschaftsgipfel, und dann sollten sie – mit Ausnahme Irlands – endlich den jüngsten Rettungsplan für Griechenland absegnen. Aber es ist schon jetzt klar, dass wir das Schuldenproblem im Herzen der Eurozone nicht gelöst haben …

In der gemeinsamen Kasse der EFSF befinden sich noch 250 Milliarden Euro und möglicherweise weitere 500 Milliarden Euro im ESM, der im Sommer in Kraft treten soll. Deutschland schwankt zwar etwas, ist aber immer noch gegen die Kombination dieser beiden Fonds. Und da der IWF sich weigert, noch mehr Geld herauszurücken, um Europa zu retten, gibt es mal wieder einen Stillstand.

Derweil ignorieren wir weiterhin eine billigere und effektivere Lösung, nämlich ein System von Eurobonds, bei dem die Inhaber selbst die Risiken (und die Kosten) tragen und nicht die Steuerzahler …

Griechenland kann seinen Weg aus den enormen Schulden nicht allein finden. Wenn akzeptiert wird, dass Griechenland Teil der Eurozone bleiben soll, dann müssen die Regierungschefs in der Eurozone auch die unausweichliche Logik akzeptieren, dass es in einem Bereich der Einheitswährung eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, ein einziges Regierungssystem und einen gemeinsamen Anleihenmarkt geben muss, zumindest was die Behandlung der Schulden oberhalb der 60-Prozent-Grenze angeht.

Wenn ein System von Eurobonds längerfristig erst möglich ist, wenn alle Elemente einer gemeinsamen Finanzpolitik etabliert sind, dann ist eine schnellere Lösung notwendig, um den Schuldenberg zu bewältigen.

Ironischerweise bietet ein von Deutschland inspirierter Vorschlag eines europäischen Schuldentilgungspaktes die praktikabelste Lösung …

Er wäre eine vorübergehende Einrichtung (bis die Schulden auf ein erträgliches Maß gesenkt wären) und würde den Bedenken des deutschen Verfassungsgerichtes und dem Buchstaben der EU-Verträge Rechnung tragen. Außerdem würde er die notwendige Disziplin (Schuldenrückzahlung) mit Solidarität (Teilung niedriger Zinssätze) verbinden.

Auch als Brandmauer für solche Länder wie Italien oder Spanien würde er ausreichen …

Ohne einen solchen Schuldentilgungsfonds oder ein ähnliches System von Eurobonds, das die Leistungsträger belohnt und die anderen bestraft, werden wir weiterhin auf die EZB zurückgreifen müssen und alle zwei oder drei Monate Hunderte Milliarden Euro hineinpumpen. Mehr noch, die Bitten an den IWF oder ausländische Investoren um weitere Almosen werden nicht aufhören, und die Hoffnung auf ein Ende der europäischen Schuldenkrise wird ein flüchtiger Traum bleiben.

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Comments

  1. Also Pressefreiheit ja, aber alles hat ja Grenzen! Hunde einschle4fern, nur weil sie ne etmtimsbe Rasse sind? Und was ist mit dem lieben Rotti, der so brav sein Frauli jeden Tag begleitet! Die alte Dame, die ihn schon fcber 10 Jahre hat und fcber alles liebt? Weg nehmen? Den Familienmitglied tf6ten? Weil er ein Kampfhund ist?!? Das ist doch ne Frechheit. Ich hab nen Hund- 5 kilo Hund vor demb4haben manche Menschen auch schon Angst wegen dieser Hetze die zur Zeit in Medien so modern ist! Ein 5kg Hund muss ich zur Seite ziehen und mich davor stellen, damit ein Kind, das panische Angst hat, vorbeigehen kann ohne in die Hose zu machen! Gratuliere, sowas haben die Eltern, die den Medien so alles glauben, erreicht. Sie erziehen neuen Generation Hundehasser und alles nur dank Medien. Wie wird es in 100 Jahren ausschauen? Alle Tiere tot, nur weil sie im Weg stehen, gefe4hrlich oder nutzlos sind?Und das schlimmste sind sogenannten Journalisten die fcber ein Thema schreiben, wo sie NULL Ahnung haben. Zuerst informieren, recherchieren und dann Mund auf! Im Fall von Frau CH.T. am Besten einfach nur Mund zu und ab nach Hause!

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