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		<title>Griechenland = DDR?</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu glauben, dass dieses (vorläufig nur angekündigte) Programm bereits einen Wendepunkt bedeutet, und auch den (sicheren) Verbleib im Euroraum, wäre freilich ein schwerer Denkfehler. Griechenland hat seit dem EU-Beitritt 1981 die industrielle Basis seiner Wirtschaft und damit die Exporte &#8220;vernichtet&#8221; &#8211; durch üppige EU-Subventionen und ab Euro-Einführung 2004 durch viel zu billige Kredite im Vergleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu glauben, dass dieses (vorläufig nur angekündigte) Programm bereits  einen Wendepunkt bedeutet, und auch den (sicheren) Verbleib im  Euroraum, wäre freilich ein schwerer Denkfehler. Griechenland hat seit  dem EU-Beitritt 1981 die industrielle Basis seiner Wirtschaft und damit  die Exporte &#8220;vernichtet&#8221; &#8211; durch üppige EU-Subventionen und ab  Euro-Einführung 2004 durch viel zu billige Kredite im Vergleich zur  Wirtschaftskraft.</p>
<p>Die Lage unterscheidet sich  da gar nicht so sehr von jener Ostdeutschlands nach der  Wiedervereinigung. Wie damals gilt nun in Europa: Vor allem Deutschland  wird helfen müssen &#8211; durch Kredite, später vermutlich durch gemeinsame  Euroanleihen oder gar durch Transferzahlungen. Aber noch ist die  deutsche Regierung, ist Kanzlerin Angela Merkel nicht so weit, ihrer  Bevölkerung dazu reinen Wein einzuschenken.</p>
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		<title>EU + Kohlendioxidemissionen:</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 15:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kohlendioxidemissionen sind ein globales Problem, das in unmittelbarer Beziehung zum Zustand der Erde steht. Um unsere gemeinsame Umwelt vor potentiellem Unheil zu schützen, das durch den Klimawandel verursacht wird, ist ein Verhaltenscodex für jedermann von essentieller Bedeutung. Eine internationale Norm für Kohlendioxidemissionen ist unabdingbar. Aber es wird ein harter Kampf (nötig) sein, um diese Ziele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kohlendioxidemissionen sind ein globales Problem, das in  unmittelbarer Beziehung zum Zustand der Erde steht. Um unsere gemeinsame  Umwelt vor potentiellem Unheil zu schützen, das durch den Klimawandel  verursacht wird, ist ein Verhaltenscodex für jedermann von essentieller  Bedeutung.</p>
<p>Eine internationale Norm für Kohlendioxidemissionen ist  unabdingbar. Aber es wird ein harter Kampf (nötig) sein, um diese Ziele  auf internationaler Ebene zu erreichen.</p>
<p>Die moderne Gesellschaft  ist von zweckmäßigen Normen abhängig. Die wirtschaftliche Globalisierung  hat bestimmten Normen eine vorher nie gekannte Bedeutung verliehen. Sie  sind ein Wirtschaftsgut von besonderem Wert. Wenn eine neue Norm  weltweit eingeführt wird, wird derjenige, der die Norm setzt, ohne  Weiteres das internationale Feld bestimmen und enorme Gewinne einfahren.</p>
<p>Während  die wirtschaftliche Globalisierung voranschreitet, entstehen viele neue  Probleme und Märkte. Dies bedarf mehr neuer Normen und Regeln.  Umweltschutz ist ein neues Feld, auf dem ein erbitterter Wettstreit über  neue Normen unvermeidlich ist.</p>
<p>Gegenwärtig sind Unternehmen aus  der EU weltweit führend und Trendsetter bei vielen Umwelttechnologien.  Die Besteuerung des Energieverbrauchs in vielen EU-Mitgliedsstaaten ist  auch allgemein höher als in anderen Ländern. Bereits 2005 hat die EU ein  System des Emissionshandels (Emissions Trading System = ETS)  vorgeschlagen, das später für die EU zu einem zentralen Maßstab bei der  Bekämpfung des Klimawandels geworden ist.</p>
<p>Dies ist ein Vorteil für  die EU, die einen internationalen Verhaltenskodex auf der Grundlage  ihrer eigenen hohen Normen für Umweltschutz aufstellt. Dies sichert die  Vorherrschaft der EU auf diesem Feld.</p>
<p>Aber unterschiedliche Normen  verwandeln Vorteile auch in Nachteile. Das ETS könnte für die EU auch  zu einer Bürde werden, wenn andere Länder der Norm nicht folgen und  (entsprechende) Abgaben bezahlen. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum  die EU Fluggesellschaften, die nicht zur EU gehören, dazu zwingt,  EU-Kohlendioxidabgaben zu entrichten, wenn sie Flughäfen im Bereich der  EU anfliegen.</p>
<p>Abgaben auf CO2-Emissionen betreffen, so wie viele  andere Probleme im Zusammenhang mit dem Klimawandel, nicht nur den  Umweltschutz und die Wirtschaft, sondern sind auch ein politisches  Thema. Mit dessen Hilfe möchte die EU ihre regionalen Vorteile voll  ausspielen, den Verhandlungstisch in Sachen Klimawandel beherrschen und  ihren Status in der globalen politischen und wirtschaftlichen Ordnung  wahren und verbessern.</p>
<p>Die Normen beim Umweltschutz unterscheiden  sich von denjenigen auf anderen Gebieten. Sie stehen nicht nur in  Beziehung zur Zukunft der Erde und zu unserer Lebensqualität, sondern  haben auch einen Einfluss darauf, ob die Menschen in den  Entwicklungsländern von diesen Entwicklungen (auch) tatsächlich  profitieren können.<br />
Der strategische Schachzug der EU hat auch seine  eigenen Probleme. Er zwingt alle Fluglinien zur Verringerung der  Kohlendioxidemissionen und übt auf die in der EU ansässigen  Flugzeugproduzenten Druck aus, ihre technologischen Innovationen  (weiter) zu verbessern. Dies ist gut für den Umweltschutz.</p>
<p>Aber  derweil opfert und beschränkt er die Entwicklung der Flugzeugindustrie  in den Entwicklungsländern und zwingt sie, einen hohen Preis zu zahlen.  Eine erste Prognose kam zu dem Ergebnis, dass diese Politik chinesische  Fluglinien, welche die EU anfliegen, eine zusätzliche Ausgabe von 800  Millionen Yuan (127 Millionen US-$) kosten würde, daher Chinas Einwand  (und der einiger anderer Länder) gegen diese Maßnahme, was für die EU  eine unüberwindliche Barriere darstellen dürfte.</p>
<p>Dessen ungeachtet  sind die Verbesserung unserer Technologie und die Reduzierung von  Emissionen ein Problem, das wir dringend lösen müssen. Wenn China seine  Normen international durchsetzen möchte, muss es zu einem  technologischen Trendsetter werden. Daher ist die CO2-Steuer nicht  notwendigerweise schlecht, aber nur dann, wenn wir den Druck, den sie  ausübt, darauf verwenden, uns selbst zu motivieren.</p>
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		<title>Deutschland + China + Eurozone</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Jahr jährt sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland zum 40. Mal. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beginnt heute ihren zweitägigen offiziellen Besuch in China. Aber dieser Besuch hat vielleicht keinen feierlichen Charakter, da es einige dringende Probleme gibt, die angesprochen werden sollen. Die EU hat einige Übereinkünfte in Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr jährt sich die Aufnahme der diplomatischen Beziehungen  zwischen China und Deutschland zum 40. Mal. Die deutsche  Bundeskanzlerin Angela Merkel beginnt heute ihren zweitägigen  offiziellen Besuch in China. Aber dieser Besuch hat vielleicht keinen  feierlichen Charakter, da es einige dringende Probleme gibt, die  angesprochen werden sollen. Die EU hat einige Übereinkünfte in Fragen  wie der fiskalen Strenge getroffen, um mit der gegenwärtigen  Schuldenkrise fertigzuwerden. Staatslenker der EU wie Frau Merkel haben  das Gefühl, dass jetzt die Zeit gekommen ist, Hilfe von außerhalb  anzustreben.</p>
<p>Unterdessen ist der Besuch der Kanzlerin, da der  siebte Gipfel zwischen der EU und China höchstwahrscheinlich zu einem  späteren Zeitpunkt in diesem Monat in Peking stattfinden wird, eine  Gelegenheit für Deutschland und China, vor dem Gipfel miteinander zu  sprechen und Ziele für den Dialog aufzustellen.</p>
<p>Während sie unter  enormen Druck im Inland steht, hat Merkel weiterhin die Kraft der  stärksten europäischen Volkswirtschaft genutzt, um Hilfe von Ländern  außerhalb des Kontinents anzustreben, und auf dieser Liste steht auch  China. Chinas gewaltige Bestände an Devisen, die im dritten Quartal des  vergangenen Jahres 3,2 Billionen Dollar erreicht haben, machen es zu  einem potentiellen Kandidaten, der in Europa investieren und den von  Schulden geplagten Ländern der Eurozone helfen soll. Die Eurozone hofft,  dass China, der größte Exporteur der Welt, zum Rettungsfonds beitragen  könnte.</p>
<p>Es gibt unterschiedliche Ansichten bei Experten und  Ökonomen darüber, was China tun sollte. Meiner Meinung nach sollte man  China nicht als den Retter Europas betrachten, aber es auch nicht  ignorieren. Die EU ist jetzt Chinas größter Handelspartner und zugleich  auch einer seiner wichtigsten Investitionsorte. Aus diesem Grund sollte  China dazu beitragen, die Stabilität der europäischen Wirtschaft  aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Einerseits sollte China mit seinem  Wirtschaftswachstum fortfahren, insbesondere im Hinblick auf den Umfang  seiner Importe aus Europa, andererseits könnte China angesichts dessen,  dass der IWF 500 Milliarden Dollar haben möchte, um die europäische  Schuldenkrise zu bekämpfen, in Betracht ziehen, eine helfende Hand zu  reichen, wobei es im Hinblick auf seine ausländischen Staatsanleihen  vorsichtig sein sollte. Die Schlüsselfrage ist jedoch, wie viel man  ausleihen sollte. Darüber muss bei Merkels Besuch gesprochen werden.</p>
<p>Die  Schuldenkrise wird nicht der einzige Punkt auf Merkels Tagesordnung  sein. In ihrem wöchentlichen Video auf der Website der Bundesregierung  sagte sie am Samstag: &#8220;Es gibt Bereiche, in denen wir verschiedene  Meinungen haben. Gespräche und Besuche dienen immer dem Zweck, über  Fragen zu sprechen, bei denen wir noch nicht der gleichen Meinung sind.&#8221;</p>
<p>Diese  Aussage bezog sie sich auf die Sanktionen gegen Iran und dessen  Atomprogramm. Syrien ist ein weiterer Punkt, bei dem man verschiedener  Meinung ist&#8230;</p>
<p>Die Regierung glaubt auch, dass man im Hinblick auf  den Umgang mit Dissidenten verschiedener Meinung ist. Aber dies steht  diesmal bestimmt nicht im Zentrum von Merkels Agenda.</p>
<p>Obwohl  Merkel, als sie ihr Amt im Jahr 2005 zum ersten Mal antrat, &#8220;gemeinsame  Werte&#8221; betonte, eine Formulierung, welche China auszuschließen schien,  hat sie jedoch in den folgenden Jahren ein wärmeres Verhältnis zu China  entwickelt&#8230;</p>
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		<title></title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich begrüße die Veränderungen im Vertragstext. Das gilt insbesondere für die wichtige und bislang ungeklärte Frage, wie der angestrebte Automatismus bei Vertragsverletzungen durch Klage beim Europäischen Gerichtshof umgesetzt werden soll. In dieser Frage zwar nach wie vor keine präzise Regelung im Vertrag, aber eine Vereinbarung der Vertragspartner, diese bis zur Unterzeichnung am 1. März festzulegen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begrüße die Veränderungen im Vertragstext. Das gilt insbesondere  für die wichtige und bislang ungeklärte Frage, wie der angestrebte  Automatismus bei Vertragsverletzungen durch Klage beim Europäischen  Gerichtshof umgesetzt werden soll. In dieser  Frage zwar nach wie vor keine präzise Regelung im Vertrag, aber eine  Vereinbarung der Vertragspartner, diese bis zur Unterzeichnung am 1.  März festzulegen.</p>
<p>Richtig ist auch die Modifizierung des Artikel 13, in dem die  Beteiligung der nationalen wie des Europäischen Parlamentes geregelt  ist. Die ursprünglich vorgesehene Festlegung auf ein bestimmtes  Gremium, nämlich die Vorsitzenden der jeweiligen Haushaltsausschüsse und  der Gremien des Europäischen Parlamentes, ist zugunsten einer offenen  Regelung geändert worden. Das überlässt nun den  jeweiligen  Parlamenten „die Vereinbarung eines angemessenen Formats“, die in deren  Zuständigkeit und nicht in der Verantwortung der Regierung liege.</p>
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		<title>Politische Union für Europa?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie habe eine politische Union vor Augen &#8211; diese Äußerung Angela Merkels in einem Interview in der Europa-Beilage sechs europäischer Zeitungen verdient in mehrfacher Hinsicht unsere Aufmerksamkeit. Die deutsche Bundeskanzlerin nannte dieses Ziel bereits auf dem CDU-Parteitag, aber noch nie vorher so unumwunden und mit einer so ausführlichen Darlegung der institutionellen Struktur dieser zukünftigen Union. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie habe eine politische Union vor Augen &#8211; diese Äußerung Angela  Merkels in einem Interview in der Europa-Beilage sechs europäischer  Zeitungen verdient in mehrfacher Hinsicht unsere Aufmerksamkeit. Die  deutsche Bundeskanzlerin nannte dieses Ziel bereits auf dem  CDU-Parteitag, aber noch nie vorher so unumwunden und mit einer so  ausführlichen Darlegung der institutionellen Struktur dieser zukünftigen  Union.</p>
<p>Ihre Äußerung ist zunächst bemerkenswert, weil sie eine  Frage beantwortet, die bereits seit einiger Zeit gestellt wird: ob die  europäischen Staats- und Regierungschefs und vor allem Merkel selbst als  einflussreichste unter ihnen eigentlich eine Vorstellung von der  Zukunft Europas haben. Ihr Zaudern und ihre Ad-hoc-Entscheidungen  während dieser ganzen Krise scheinen eher das Gegenteil zu beweisen.</p>
<p>Zweitens  weil durch die große Aufmerksamkeit für ihre noch nie so unzweideutig  ausgesprochene Unterstützung die &#8221; Vision&#8221; der Bundeskanzlerin jetzt in  ganz Europa bekannt ist, in erster Linie bei ihren Kollegen, die sie  nicht so ohne weiteres ignorieren können, und das bringt uns zum dritten  Punkt: Nachdem Merkel jetzt endlich gesagt hat, wohin sie mit der EU  will, wird es Zeit, dass sie den von ihr skizzierten &#8220;langfristigen  Prozess&#8221; in Gang setzt.</p>
<p>Das würde allerdings bedeuten, dass Berlin  sich anders aufstellen muss, denn die Zurückhaltung, mit der auf einige  von den Partnern vorgeschlagene Maßnahmen zur Bewältigung der Krise  reagiert wird &#8211; wie die Eurobonds und die Stärkung der Rolle der EZB und  der EFSF -, oder die Hartnäckigkeit, mit der von ihnen sowohl Disziplin  als auch Einsparungen verlangt werden, während sie immer weiter in die  Depression absacken, gehen eher in die einer engeren Union diametral  entgegengesetzte Richtung.</p>
<p>Wenn es Angela Merkel aber gelingt,  ihre &#8220;Vision&#8221; ihren Kollegen genauso überzeugend zu vermitteln, wie sie  das mit dem Kurs tut, der in Krisenzeiten gefahren werden muss, dann  könnte diese politische Union doch noch einmal kommen. Man möchte fast  rufen: Los komm&#8217;, Angela.</p>
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		<title>Sparkommissar: Unverschämt!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland sorgt für einen Skandal, indem es fordert, Athen unter Kontrolle zu stellen. Diese Forderung hat zumindest gezeigt, dass die griechische Angelegenheit nicht geregelt ist (&#8230;). Wird sie es eines Tages sein? Das ist nicht sicher. Jenseits des guten oder schlechten Willens der Griechen gibt es die Euro-Realität: Wie sollen die Wirtschaften Nord- und Südeuropas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland sorgt für einen Skandal, indem es fordert, Athen unter  Kontrolle zu stellen. Diese Forderung hat zumindest gezeigt, dass die  griechische Angelegenheit nicht geregelt ist (&#8230;). Wird sie es eines  Tages sein? Das ist nicht sicher.</p>
<p>Jenseits des guten oder  schlechten Willens der Griechen gibt es die Euro-Realität: Wie sollen  die Wirtschaften Nord- und Südeuropas zusammenpassen? Die Frage wurde  vor zehn Jahren nicht wirklich gestellt und die Europäer tun heute immer  noch alles, um eine Antwort darauf zu vermeiden.</p>
<p>Und man  versteht gut, warum: Es ist unmöglich, zum sportlich-strammen Rhythmus  der Deutschen zu marschieren &#8211; für die Franzosen mit ihrer ausgebluteten  Industrie (&#8230;), die trägen Griechen und die maroden Portugiesen.</p>
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		<title>Das Datenschutz-Niveau in Europa</title>
		<link>http://karpfenteich.blogactiv.eu/2012/01/26/das-datenschutz-niveau-in-europa/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union teilen die deutschen Sorgen um Sicherheit und Privatheit der Daten. Umso beachtlicher ist der Grundansatz der neuen Regeln, die Justizkommissarin Viviane Reding heute vorgeschlagen hat. Das Datenschutz-Niveau ist hoch, teilweise höher als bisher in Deutschland, wenn es etwa um Sanktionen geht&#8230; Oder das Recht auf Vergessenwerden, also der Anspruch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union teilen die  deutschen Sorgen um Sicherheit und Privatheit der Daten. Umso  beachtlicher ist der Grundansatz der neuen Regeln, die Justizkommissarin  Viviane Reding heute vorgeschlagen hat.</p>
<p>Das Datenschutz-Niveau ist hoch, teilweise höher als bisher in  Deutschland, wenn es etwa um Sanktionen geht&#8230; Oder das Recht auf  Vergessenwerden, also der Anspruch, Daten löschen zu lassen, für deren  Speicherung ein Unternehmen keine legitimen Gründe hat.</p>
<p>Das ist ambitioniert, vielleicht so ambitioniert, dass es technisch  nicht immer durchsetzbar ist. Aber die Richtung stimmt. Der Vorschlag  schafft Datenschutz fürs Internet-Zeitalter. Denn auch darum geht es: um  Standards für Datenkraken wie Google und Facebook.</p>
<p>Dass Datenschutzrecht damit in Brüssel und nicht mehr in Berlin  gemacht wird, ist bei einem so deutschen Thema gewöhnungsbedürftig. Ganz  grundsätzlich ist es aber richtig. Mal ganz abgesehen von den  Bürokratiekosten, die Unternehmen sparen dürften: Gilt in ganz Europa  das gleiche Recht, kann es keinen Wettlauf nach unten geben, um  Unternehmen anzulocken.</p>
<p>Und das einheitliche Recht ist auch die Voraussetzung für die im  Internet vermutlich folgenreichste Entscheidung, die Regeln gegen jeden  gelten zu lassen, der in Europa aktiv ist, sprich, auch gegen Google,  Facebook und Co.</p>
<p>Im einzelnen allerdings kann man so manches hinterfragen. Von den  betrieblichen Datenschutzbeauftragten in Deutschland etwa würde kaum  einer übrigbleiben, würde der Vorschlag so umgesetzt. Aber dass alles  beim alten bleibt, wird man nicht erwarten können. Andere Kritikpunkte  sind grundlegender. Etwa die Frage, wie es mit der Meinungsfreiheit im  Internet (aussieht) zum Beispiel.</p>
<p>Es wird viel Zeit geben, solche Fragen zu klären, wenn sich nun Rat  und Parlament über den Vorschlag streiten, vermutlich jahrelang. Erst  recht wird das für die Richtlinie gelten, die Regeln für die  Sicherheitsbehörden aufstellt, in erster Linie also die Polizei. Wie  groß hier die Ängste der Staaten sind, zeigt schon der Vorschlag selbst:  Aus einem höchst ambitionierten Papier wurde in den vergangenen Tagen  eines, das überwiegend höchst allgemein formuliert ist&#8230;</p>
<p>Das spricht freilich nicht dagegen. Für viele andere europäische  Staaten legt der Vorschlag die Latte hoch. Das ist nicht nur gut für den  Datenschutz in Europa allgemein, sondern auch für Deutsche, deren Daten  durch Europa wandern &#8211; häufig übrigens nicht direkt, sondern über  europäische Behörden, zum Beispiel Europol. Für die sollen &#8211; absurdes  Detail am Rande &#8211; die neuen Datenschutzregeln nicht gelten&#8230;</p>
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		<title>Lösung für die Eurokrise finden: Davos</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa steht wieder im Mittelpunkt. Es gibt kein dringenderes und wichtigeres Problem als eine dauerhafte Lösung für die Eurokrise zu finden. Obwohl europäische Politiker vorsichtige Schritte in Richtung einer solchen Lösung getan haben, müssen sie die Antwort noch finden. Ein ungeordnetes Zusammenbrechen des Euro hätte verheerende Folgen für alle Delegierten in Davos, egal aus welchem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa steht wieder im Mittelpunkt. Es gibt kein dringenderes und  wichtigeres Problem als eine dauerhafte Lösung für die Eurokrise zu  finden. Obwohl europäische Politiker vorsichtige Schritte in Richtung  einer solchen Lösung getan haben, müssen sie die Antwort noch finden.</p>
<p>Ein ungeordnetes Zusammenbrechen des Euro hätte  verheerende Folgen für alle Delegierten in Davos, egal aus welchem Land  sie kommen. Vor einigen Jahren gab es in Davos ein beliebtes Argument,  wonach der Wohlstand der aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften von  dem der Industrieländer &#8220;abgekoppelt&#8221; sei. Der Beleg dafür hat sich als  fadenscheinig erwiesen seit geringe Wachstumsraten im Westen die  Wirtschaftsaussichten für den Außenhandel im Osten beeinträchtigt haben.</p>
<p>Es wird auch ernsthafte Diskussionen über die USA  geben, selbst wenn einige der Hauptdarsteller nicht anwesend sein  werden. Obwohl es ermutigende Zeichen für eine Erholung in der  US-Wirtschaft gibt, haben die Republikaner im Präsidentschaftswahlkampf  einige ärgerliche, populistische Behauptungen über die Zollpolitik  gegenüber China aufgestellt, und es wäre gut zu hören, dass von diesen  Vorstellungen abgerückt wurde. In den letzten Jahren hat die chinesische  Führung gerade in Davos ihre liberalsten Erklärungen über Chinas  Beteiligung am Welthandel abgegeben. Inmitten einer Debatte über das  Wesen eines fairen Kapitalismus, die in allen Industrieländern  stattfindet, eignet sich dieses Davos sehr gut als Erinnerung daran,  dass das Prinzip des freien und offenen Handels besonders jetzt  verteidigt werden muss.</p>
<p>Davos sollte auch Gelegenheit sein, die Metapher zu  widerlegen, dass in einem Skiort alles den Berg hinunter geht. Die  Weltwirtschaft ist in den vergangenen fünf Jahren faktisch jährlich um  durchschnittlich 3 Prozent gewachsen, eine Wachstumsrate, die dem  Vergleich mit den beiden vorangegangenen Jahrzehnten standhält. Seit  Beginn des finanziellen Zusammenbruchs gab es bei den Treffen des Forums  nicht viel Optimismus, aber seit die Zahl der Delegierten aus dem Osten  sich der Zahl derer aus dem Westen annähert, sieht die Sache anders  aus. Wenn irgendein Fortschritt in Richtung auf eine Lösung der  Schuldenkrise erzielt werden kann, dann hat sich das Treffen im Schnee  gelohnt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vorrechte und Steuerbefreiungen für EU-Aufsichtsbehörde</title>
		<link>http://karpfenteich.blogactiv.eu/2012/01/25/vorrechte-und-steuerbefreiungen-fur-eu-aufsichtsbehorde/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Die europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung soll Vorrechte und Befreiungen wie die Europäische Union erhalten. Der Finanzausschuss stimmte am Mittwoch einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (17/8236) mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP sowie der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu. Die Fraktion Die Linke enthielt sich. Die europäische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Aufsichtsbehörde für das  Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung soll Vorrechte  und Befreiungen wie die Europäische Union erhalten. Der Finanzausschuss  stimmte am Mittwoch einem Gesetzentwurf der Bundesregierung (<a title="Drucksache 17/8236 (PDF) öffnet sich in neuem Fenster" href="https://freemailng5303.web.de/online/redirect?goto=http%3A%2F%2Fdip.bundestag.de%2Fbtd%2F17%2F082%2F1708236.pdf" target="_blank">17/8236</a>)  mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP sowie der  SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu. Die Fraktion Die  Linke enthielt sich.</p>
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<p>Die europäische Aufsichtsbehörde für das  Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung soll in  Frankfurt am Main angesiedelt werden. Mit dem Gesetz werde die  Unverletzlichkeit der Räume und der Kommunikation der Behörde  sichergestellt. Die Behörde soll außerdem  von indirekten Steuern entlastet werden. Gehälter, Löhne und andere  Bezüge des Behördenpersonals sollen nur einer EU-Steuer unterliegen und  werden im Gegenzug von nationalen Steuern befreit. Auch das deutsche  Arbeits- und Sozialrecht findet keine Anwendung.</p>
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		<title>Freitag, dem 27. Januar 2012: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[German]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesministerium des Innern weist darauf hin, dass an diesem Freitag, dem 27. Januar 2012, bundesweit die Dienstgebäude aller Behörden und Dienststellen des Bundes halbmast zu beflaggen sind. Dies gilt gleichermaßen für die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesministerium des Innern weist darauf hin,  dass an diesem Freitag, dem 27. Januar 2012, bundesweit die  Dienstgebäude aller Behörden und Dienststellen des Bundes halbmast zu  beflaggen sind. Dies gilt gleichermaßen für die Körperschaften,  Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von  Bundesbehörden unterstehen. Der Tag des Gedenkens an die Opfer des  Nationalsozialismus gehört gemäß Abschnitt II. Absatz 1 Buchstabe a) des  Erlasses der Bundesregierung über die Beflaggung der Dienstgebäude des  Bundes vom 22. März 2005 zu den regelmäßigen allgemeinen  Beflaggungstagen, an denen ohne besondere Anordnung zu flaggen ist.</p>
<p>Eine Übersicht über die regelmäßigen allgemeinen Beflaggungstage finden Sie im Internet unter <a href="https://freemailng5306.web.de/online/redirect?goto=www.bundesbeflaggung.de" target="_blank">www.bundesbeflaggung.de</a> im Kapitel &#8220;Beflaggungskalender des Bundes&#8221;. Um zeitnah über eine vom  Bundesministerium des Innern angeordnete Beflaggung informiert zu  werden, besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail kostenlos und  unmittelbar unterrichten zu lassen. Der Newsletter kann über Links auf  der Startseite sowie im Kapitel &#8220;Aktuelle Beflaggungsanordnungen&#8221;  bestellt werden.</p>
<p>Durch <strong>Proklamation des Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog vom 3. Januar 1996</strong> wurde der 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des  Nationalsozialismus erklärt. Historischer Hintergrund ist die Befreiung  des Konzentrationslagers Ausschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote  Armee. Ausschwitz steht symbolisch für den Völkermord und für die  Millionen Menschen, die durch das Nazi-Regime entrechtet, verfolgt,  gequält oder ermordet wurden.</p>
<p>Am 27. Januar 2012 wird wie in jedem Jahr der Opfer  des Nationalsozialismus mit einer Feierstunde im Deutschen Bundestag  gedacht.<br />
&nbsp;<a href="http://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/Downloads/PI/Gedenktage/proklamation.html" title="http://www.protokoll-inland.de/SharedDocs/Downloads/PI/Gedenktage/proklamation.html" target="_blank">http://www.protokoll-inland.de/SharedDoc&#8230;</a></p>
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