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		<title>Europa liegt auch in NRW</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist die sozialdemokratische Rolle rückwärts. Weg von Gerhard Schröder und der Agenda 2010, hin zu Johannes Rau und damit hin zum Wohlfühlen, Umsorgen, ja keinen Streit anzetteln. Hohe Schulden trotz Rekordsteuereinnahmen, klamme Kommunen und eine schwer identifizierbare Wirtschaftspolitik waren keine Themen beim Wahlkampf im Industriestandort Nordrhein-Westfalen. NRW hat am Muttertag die Landesmutter Hannelore Kraft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die sozialdemokratische Rolle rückwärts. Weg von Gerhard  Schröder und der Agenda 2010, hin zu Johannes Rau und damit hin zum  Wohlfühlen, Umsorgen, ja keinen Streit anzetteln.</p>
<p>Hohe Schulden  trotz Rekordsteuereinnahmen, klamme Kommunen und eine schwer  identifizierbare Wirtschaftspolitik waren keine Themen beim Wahlkampf im  Industriestandort Nordrhein-Westfalen. NRW hat am Muttertag die  Landesmutter Hannelore Kraft gewählt und gezeigt, dass auch Deutschland  in Zeiten der Euro-Schuldenkrise nicht zwingend sparen möchte.</p>
<p>Düsseldorf  war in der bundesdeutschen Geschichte häufig Schrittmacher. Am Rhein  wurden erstmals sozialliberale Bündnisse geschmiedet, dann Rot-Grün  etabliert und mit der SPD-Niederlage 2005 wurde die Kanzlerschaft von  Angela Merkel eingeläutet, die für Haushaltsdisziplin steht.</p>
<p>Jetzt  siegte eine SPD-Kandidatin haushoch, die Probleme professionell  weglächelt und damit bei den Menschen sehr gut ankommt. Die SPD  zelebrierte Kraft, ihre Minister spielten noch nicht einmal Nebenrollen.  Kraft hielt dafür das alte gewerkschaftsnahe &#8220;Wir-Gefühl&#8221; aus den  1980er-Jahren hoch und wird damit zu einer ernstzunehmenden  Gegenspielerin der nüchtern auftretenden Angela Merkel.</p>
<p>Norbert  Röttgen steht hingegen vor dem politischen Aus. Er hat einen  stümperhaften Wahlkampf zu verantworten und das schlechteste Ergebnis  seit Bestehen der Bundesrepublik für die CDU eingefahren. Mit welcher  politischen Autorität will er nach seinem Rücktritt in Düsseldorf noch  in Berlin auftreten? Sein Glück könnte darin bestehen, dass Merkel  ungern ihre Regierungsmannschaft umbildet.</p>
<p>Für den  FDP-Spitzenmann Christian Lindner war dies eine Traumausgangslage. Ihm  gelang es so doch recht einfach, seine gebeutelte Partei wieder in das  Landesparlament zu führen. Lindner bezeichnet sich gerne als  &#8220;parlamentarischen Kampfsportler&#8221;. Die Auseinandersetzung mit Rot-Grün  sei in diesem Zusammenhang für ihn eine &#8220;Delikatesse&#8221;. Widerspruch fällt  schwer.</p>
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		<title>Fußball-EM und Olympia mögen die Aufmerksamkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 22:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine weithin unterschätzte politische Kategorie ist die Fortune. Derzeit darf die Kanzlerin eine Reihe glücklicher Umstände genießen, die wenig mit Strategie, aber viel mit Zufall zu tun haben. Zum Beispiel Nordrhein-Westfalen: Als Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Mitte März Neuwahlen verkündete, schien ausgemacht, dass SPD und Grüne ihre parlamentarische Unterlegenheit in eine komfortable Mehrheit verwandeln würden. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine weithin unterschätzte politische Kategorie ist die Fortune. Derzeit  darf die Kanzlerin eine Reihe glücklicher Umstände genießen, die wenig  mit Strategie, aber viel mit Zufall zu tun haben. Zum Beispiel  Nordrhein-Westfalen: Als Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Mitte März  Neuwahlen verkündete, schien ausgemacht, dass SPD und Grüne ihre  parlamentarische Unterlegenheit in eine komfortable Mehrheit verwandeln  würden. Das Erstarken der Piraten könnte diesen Plan zunichtemachen.  Merkels CDU wird zwar kaum zulegen, aber die Niederlage wird nicht die  Parteichefin treffen, sondern Seuchenvogel Norbert Röttgen, der weder in  der CDU noch beim Wähler nennenswerten Kredit genießt. Am Ende könnte  es in NRW mangels anderer Mehrheiten sogar zu einer großen Koalition  kommen &#8211; davon träumte die Union Anfang des Jahres nicht mal. Dass die  FDP wohl in den Düsseldorfer Landtag einzieht wie vergangene Woche in  Kiel, dürfte der Kanzlerin ebenfalls gefallen. Mögen sieche Partner für  eine Weile praktisch sein, weil sie beim Regieren nicht stören, so wirkt  eine balancierte Koalition allemal stabiler als der Hühnerhaufen der  vergangenen zweieinhalb Jahre. Ob die Liberalen sich für Gauck als  Präsidenten einsetzten, Schlecker-Hilfen ablehnten oder  Griechenland-Milliarden &#8211; klare Positionen zwingen zu Debatten,  Kompromissen und verbreitern trotz gelegentlichen Zoffs das inhaltliche  Angebot. Was Angela Merkel derzeit allerdings am glücklichsten stimmen  dürfte, ist die SPD. Trotz der Zugewinne in Schleswig-Holstein wird  klar, dass der Wähler nicht automatisch zur Sozialdemokratie wechselt,  ist er mit Schwarz-Gelb unzufrieden. In Berlin wächst daher die Spannung  im Dreigestirn Steinmeier, Steinbrück, Gabriel. Egal, welcher Kandidat,  welche Strategie &#8211; keiner der drei kann die Partei hinter sich  vereinen. Eine gedrittelte SPD aber ist der ideale Gegner für die  Bundestagswahl 2013. Die Kanzlerin braucht ja kein strahlendes Ergebnis,  sondern nur ein paar Prozentkrümel mehr als die anderen. Klaus Wowereit  reichten auch 28 Prozent, um erneut Regierender zu werden. Selbst  international bekommt die Bundeskanzlerin eine Verschnaufpause.  Symbolisierte die oberste Deutsche noch vor Kurzem das hässliche Europa  mit seinen brutalen Sparauflagen, richten die Griechen ihren Zorn  derzeit wieder nach innen. Die Suche nach Schuldigen wird sich ein paar  Neuwahlen lang auf den Großraum Athen beschränken. Zugleich lassen sich  Hilfszusagen taktisch zurückhalten, was dem deutschen Wähler gefallen  wird. Und selbst Paris scheint sich nicht zum Problem zu entwickeln.  Lieber ein berechenbarer Sozialist als Sarkozy, sagt man sich im  Kanzleramt. Das einzige Problem an ihrer Glückssträhne: Die Kanzlerin  kann sich nicht mal eine Woche lang darauf verlassen. Fußball-EM und  Olympia mögen die Aufmerksamkeit den Sommer über von der Politik  ablenken. Aber die nächste Krise kommt bestimmt. Und zwar genauso  überraschend wie das Glück.</p>
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		<title>US-Atomwaffen in Europa</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Gipfel der Harmonie und Geschlossenheit hatte die NATO-Führung verordnet. Und die größten Stolpersteine schienen auch aus dem Weg geräumt, die Kompromissformeln waren vereinbart &#8211; ob beim Abzug aus Afghanistan, beim Raketenschild und der Zukunft der US-Atomwaffen in Europa oder beim Zwang zur Rüstungszusammenarbeit. Doch nun droht Barack Obamas Heimspiel in Chicago, das natürlich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Gipfel der Harmonie und Geschlossenheit hatte die NATO-Führung  verordnet. Und die größten Stolpersteine schienen auch aus dem Weg  geräumt, die Kompromissformeln waren vereinbart &#8211; ob beim Abzug aus  Afghanistan, beim Raketenschild und der Zukunft der US-Atomwaffen in  Europa oder beim Zwang zur Rüstungszusammenarbeit. Doch nun droht Barack  Obamas Heimspiel in Chicago, das natürlich auch Teil seines Wahlkampfs  für den Wiedereinzug ins Weiße Haus ist, nicht ganz so reibungslos über  die Bühne zu gehen wie erhofft. Der Streit mit Russland um die  Raketenabwehr spitzte sich ohnehin weiter zu, beim Drohnen-Projekt der  Allianz etwa knirscht es kräftig, vor allem aber sorgt die Wahl von  François Hollande für Nervosität. Denn damit könnte eine Debatte neu  aufbrechen, die man glaubte eingedämmt zu haben. Immer wieder gab es  Vorstöße einzelner Länder, schon vor dem 2010 in Lissabon beschlossenen  gemeinsamen Zieldatum Ende 2014 aus Afghanistan abzuziehen. Es sollte  nun wie die weitere Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte in  Chicago bekräftigt werden. Der neue Präsident in Paris aber hat seinen  Wählern versprochen, noch in diesem Jahr, unmittelbar nach seinem  Amtsantritt, mit dem Rückzug der 3300 französischen Soldaten zu  beginnen. In Brüssel wie in Washington befürchtet man für diesen Fall  einen Dominoeffekt und weitere Truppensteller, die lieber heute als  morgen aus dem unglücksseligen Krieg aussteigen wollen.</p>
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		<title>Schadstoffe in Kinderspielzeug</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 10:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ganz klar: Keine Bundesregierung kann einfach Ja sagen, wenn die EU-Kommission die ohnehin immer umstrittenen Grenzwerte für Schadstoffe in Kinderspielzeug auch noch aufweichen will &#8211; und täte sie es doch, wäre dies unverantwortlich Kindern und Eltern gegenüber. Die harte Haltung der Ministerin Ilse Aigner (CSU) und ihres Kabinettskollegen Philipp Rösler (FDP) ist daher richtig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz klar: Keine Bundesregierung kann einfach Ja sagen, wenn die  EU-Kommission die ohnehin immer umstrittenen Grenzwerte für Schadstoffe  in Kinderspielzeug auch noch aufweichen will &#8211; und täte sie es doch,  wäre dies unverantwortlich Kindern und Eltern gegenüber. Die harte  Haltung der Ministerin Ilse Aigner (CSU) und ihres Kabinettskollegen  Philipp Rösler (FDP) ist daher richtig und wird beim Bürger gut  ankommen. Aber die ganze Angelegenheit hat auch einen faden  Beigeschmack: Wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass die Regierung  jetzt Klage einreichen muss? Die Kinderspielzeugrichtlinie der EU ist  schließlich nicht vom Himmel gefallen. Vor allem nicht der Teil mit den  Bestimmungen zu den Schadstoffgrenzwerten. Richtig ist, dass die  Regierung immer wieder Verbesserungen angemahnt und dies auch mit  Untersuchungen des europaweit anerkannten Bundesinstituts für  Risikobewertung untermauert hat. Tatenlos waren Aigner &amp; Co also  nicht. Doch jetzt, kurz vor Inkrafttreten, zeigt sich augenscheinlich,  wie erfolglos sie gewesen sind. Da stellt sich dann schon die Frage,  welchen Einfluss die deutschen Minister in Brüssel haben. Außerdem sind  Zweifel berechtigt, ob es sinnvoll ist, das Thema Spielzeugsicherheit  auf mehrere Ressorts zu verteilen. Offenkundig ja nicht. Eltern brauchen  nicht nur Sicherheit, sondern auch Verlässlichkeit, wenn es um den  Schutz ihrer Kinder vor Weichmachern oder Schwermetallen im Spielzeug  geht. Insgesamt hat die neue EU-Richtlinie da nur wenige Verbesserungen  gebracht. Etwas anderes kommt hinzu: Grenzwerte und Verbote sind nur  etwas wert, wenn sie auch eingehalten und kontrolliert werden. Genau da  muss noch kräftig nachgelegt werden. Vor allem wenn man bedenkt, wo das  meiste Spielzeug inzwischen herkommt: aus dem Billig-Land China.</p>
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		<title>Nacht zum 3. Juni: Berlin-Schönefeld</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Megaprojekte wie der Bau von Teilchenbeschleunigern, Großkraftwerken, Fehmarnbelt-Tunnel oder Elbphilharmonie sind unvorstellbar kompliziert, das ist ein alter Hut. Diese Weisheit dürfte auch der Projektsteuerung des Hauptstadt-Flughafens nicht entgangen sein. Aber solch einen gigantischen Riesenumzug drei Wochen vor D-Day so kurzfristig zu stoppen, ist skandalös. Es geht gar nicht um klemmende Rauchabzugsklappen, geschlossene Fluchttüren, hakende Gepäckbänder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Megaprojekte wie der Bau von Teilchenbeschleunigern, Großkraftwerken,  Fehmarnbelt-Tunnel oder Elbphilharmonie sind unvorstellbar kompliziert,  das ist ein alter Hut. Diese Weisheit dürfte auch der Projektsteuerung  des Hauptstadt-Flughafens nicht entgangen sein. Aber solch einen  gigantischen Riesenumzug drei Wochen vor D-Day so kurzfristig zu  stoppen, ist skandalös. Es geht gar nicht um klemmende  Rauchabzugsklappen, geschlossene Fluchttüren, hakende Gepäckbänder und  abstürzende Computer. Es geht um die Herren Manager, Mr. Wichtig und Mr.  Oberwichtig, die bis zum Schluss gekräht haben, wir schaffen das schon.  Nun müssen ganze Heerscharen von Umzugs- und Logistikfirmen  zurückgepfiffen werden, Ladenbesitzer sitzen ohne Ware in gekündigten  Räumen, Airlines schaffen ihre Ersatzteile wieder zurück. Jetzt planscht  das Kind im Brunnen, denn die Sicherheit für Passagiere und Personal  hat &#8211; selbstverständlich! &#8211; absolute Priorität. Ein Pannen-Airport wie  Heathrow wäre die größere Blamage. Doch das hat man alles genau gewusst.  Der Flughafen Tegel, der in der Nacht zum 3. Juni stillgelegt werden  sollte, hat dann nicht mal mehr eine Betriebsgenehmigung.</p>
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		<title>Vertretung des Bundespräsidenten,</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 19:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bundesratspräsident Horst Seehofer vertritt in der Zeit vom 13. bis 18. Mai 2012 Bundespräsident Joachim Gauck. Artikel 57 des Grundgesetzes sieht vor, dass der Präsident des Bundesrates die Befugnisse des Bundespräsidenten wahrnimmt, wenn dieser verhindert ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p>Bundesratspräsident Horst Seehofer vertritt in der Zeit vom 13. bis 18. Mai 2012 Bundespräsident Joachim Gauck.</p>
<p>Artikel  57 des Grundgesetzes sieht vor, dass der Präsident des Bundesrates die  Befugnisse des Bundespräsidenten wahrnimmt, wenn dieser verhindert ist.</p>
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		<title>Untergang der Eurozone</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann sich fragen, ob Berlin es nicht eigentlich auf den Untergang der Eurozone abgesehen hat, so wie sie sich im Augenblick darstellt. Es sei daran erinnert, dass in der Planungsphase des Euros in den 1990er Jahren Teile der öffentlichen Meinung in Deutschland dagegen waren, bestimmte Mittelmeerländer mit einzubeziehen, bevor ihre Volkswirtschaften nicht stabil, diszipliniert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann sich fragen, ob Berlin es nicht eigentlich auf den Untergang  der Eurozone abgesehen hat, so wie sie sich im Augenblick darstellt. Es  sei daran erinnert, dass in der Planungsphase des Euros in den 1990er  Jahren Teile der öffentlichen Meinung in Deutschland dagegen waren,  bestimmte Mittelmeerländer mit einzubeziehen, bevor ihre  Volkswirtschaften nicht stabil, diszipliniert und &#8211; natürlich &#8211; auf  Sparkurs getrimmt wären. Berlin stimmte (den Europlänen) damals zu. Aber  steht es heute noch dazu, oder wird es darauf drängen, dass die  &#8220;Instabilen&#8221; und &#8220;Undisziplinierten&#8221; die Eurozone verlassen? Ist es das,  was die Deutschen erreichen wollen?</p>
<p>In jedem Fall muss sich  Deutschland darauf gefasst machen, dass die &#8220;Disziplinlosigkeit&#8221; die  Grenzen des Mittelmeerraums überschreitet. So bereitet sich Frankreich  nach dem Sieg Hollandes auf disziplinloses Verhalten vor, und vielleicht  ziehen auch die Niederlande und Belgien mit. Irgendjemand hat gesagt,  dass die Wähler in Griechenland und Spanien es leid seien, sich ihre  Haushaltsführung von Brüssel vorschreiben zu lassen. Er irrt sich. Die  Maßregelungen kommen nicht aus Brüssel, sie kommen aus Berlin&#8230;</p>
<p>François  Hollande verkörpert die Hoffnung, dass Europa auf einen anderen Weg  gebracht werden kann. Charakteristisch für das derzeitige Europa ist der  Verfall des Gemeinwesens und das Ausufern der Privatinteressen;  Wachstum ist Sache des Einzelnen, insbesondere wenn er zu den Reichen  und den Bankern gehört&#8230; Europa untersteht den Deutschen &#8211; &#8220;Die  Wirtschaftsregierung sind wir&#8221;, sagt die neue eiserne Kanzlerin, während  Fraktionschef Volker Kauder, den sie vor einigen Wochen entsandt hat,  um dem spanischen Regierungschef auf die Finger zu schauen, voller  Hochmut erklärt: &#8220;Europa spricht heute Deutsch&#8221;. Aber es gibt auch noch  vernünftige Stimmen in der Bundesrepublik wie die des  sozialdemokratischen Parteichefs Sigmar Gabriel, der darauf hingewiesen  hat, dass Europa nur funktioniere, wenn Deutschland nicht allein den Ton  angebe. Oder die von Helmut Kohl, historische Führungsfigur der  Wiedervereinigung und politischer Ziehvater der jetzigen Kanzlerin, der  beklagt, dass sie &#8220;sein&#8221; Europa kaputt mache&#8230;</p>
<p>Angela Merkel, die  ehrenwerte eiserne Kanzlerin, und ihre Partner sind definitiv dafür  verantwortlich, dass das europäisch Gemeinwohl in Frage gestellt wird  und dem Untergang geweiht ist. In ihrem Land ist sie demokratisch  gewählt, aber sie verhält sich so, als gelte das für ganz Europa. Sie  bewegt sich in Einklang mit den vor-demokratischen Grundsätzen eines  Thomas Hobbes, nach denen ein Souverän, dem das Volk einmal seine  Autorität übertragen hat, mit absoluter Macht regieren kann&#8230; Angela  Merkel betrachtet (ihre Regierung) als Instrument, um im Sinne deutscher  Interessen die finanz- und steuerpolitische Stabilität in Europa zu  gewährleisten.</p>
<p>Präsident Hollande ist in der Position, Berlin und  Brüssel davon zu überzeugen, dass die deutschen und europäischen  Interessen gleichermaßen von einer Wachstumsstrategie profitieren  können, die unser Europa vor dem sozialen, wirtschaftlichen und  politischen Ruin rettet, den wir im Augenblick ansteuern. Während  Griechenland nach der Wahl dafür ein blutiges Beispiel gegeben hat, ist  in Frankreich zur gleichen Zeit die Hoffnung in Gang gesetzt worden.</p>
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		<title>Chef des Élysée-Palastes: China mit Frankreich</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 19:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser neue Chef des Élysée-Palastes, der zum Präsidenten gewählte Francois Hollande, war niemals Minister, aber sein Sieg ist keineswegs überraschend angesichts seines lockeren, unprätentiösen Stils und seines Festhaltens an seinen politischen Überzeugungen allen Widrigkeiten zum Trotz. Er mag unter der französischen politischen Elite einzigartig sein, aber für eine französische Öffentlichkeit, die seit langem unter einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser neue Chef des Élysée-Palastes, der zum Präsidenten gewählte  Francois Hollande, war niemals Minister, aber sein Sieg ist keineswegs  überraschend angesichts seines lockeren, unprätentiösen Stils und seines  Festhaltens an seinen politischen Überzeugungen allen Widrigkeiten zum  Trotz. Er mag unter der französischen politischen Elite einzigartig  sein, aber für eine französische Öffentlichkeit, die seit langem unter  einem schwachen Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit zu leiden hat,  scheint Hollande eine Welle der Wärme und des Trostes zu sein. Am Ende  wurden Hollande und seine Botschaft des Wechsels &#8220;von jetzt an&#8221; zur Wahl  des Volkes, genauso wie es der Fall war in Großbritannien, Spanien und  Portugal.</p>
<p>Welche Veränderungen wird es mit Hollande als Präsident  geben? Kann er Frankreich schon bald auf den Weg einer Erholung bringen?  Wird Frankreich noch an dem Traum de Gaulles von einer Großen Republik  und einer Großmacht festhalten? Wird Hollande, ein alter Kritiker der  Sparpolitik, wie sein Vorgänger eng mit den Deutschen zusammenarbeiten,  um die Herausforderungen der tiefen Schuldenkrise anzugehen? Das Urteil  steht noch aus. Aber das meiste davon zählt, wie auch immer das Ergebnis  aussehen mag, zu den inneren Angelegenheiten Frankreichs. Was für die  meisten Chinesen wirklich zählt, ist, was Präsident Hollande für die  chinesisch-französischen Beziehungen bedeuten wird.</p>
<p>Frankreich  zählte zu den ersten Westmächten, die zur Volksrepublik diplomatische  Beziehungen aufnahmen, als General de Gaulle mit seiner  außerordentlichen politischen Klugheit und seinem Mut das Land  anerkannte, welches damals noch weithin vom Westen isoliert war. Dieser  Schritt wird in diesem Teil der Welt weiterhin hoch geschätzt.  Frankreich ist auch die einzige westliche Macht, welche vollständig und  explizit die Achtung der Souveränität und territorialen Integrität, der  fundamentalen Interessen und des Entwicklungsweges Chinas anerkennt.  Wegen dieser speziellen in den chinesisch-französischen Beziehungen  enthaltenen Verbundenheit fühlte sich das chinesische Volk besonders  verletzt, als Frankreich neben anderen Fragen im Hinblick auf Tibet vom  richtigen Weg abwich.</p>
<p>Glücklicherweise hat die französische Seite  ein tieferes Verständnis der Kerninteressen Chinas und seiner Sorgen  gefunden und seinen Weg korrigiert. Das war gut sowohl für die Chinesen  als auch für die Franzosen und hat der Chinapolitik Hollandes eine  bessere Grundlage verschafft. In seinem Wahlkampf hat Hollande  wiederholt Chinas wirtschaftliche und soziale Erfolge gelobt und seine  Bereitschaft betont, die Beziehungen zu China, sollte er gewählt werden,  zu verstärken. Wir haben allen Anlass zu glauben, dass er das gemeint  hat, was er gesagt hat, und werden genau beobachten, wie er im Laufe  seiner Präsidentschaft seine Worte in Taten umsetzen wird.</p>
<p>Es war  nicht einfach für China und Frankreich, letztendlich so weit zu kommen.  China braucht das Verständnis und die Unterstützung Frankreichs bei der  Förderung seiner Modernisierung und der Aufrechterhaltung einer gesunden  äußeren Umgebung für eine friedliche Entwicklung. Frankreich  seinerseits muss für sein eigenes Wachstum mehr an der Entwicklung  Chinas teilnehmen. Es muss sich auch mehr mit China abstimmen und mit  ihm zusammenarbeiten, um seinen Status als wichtige Macht  aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Wir erwarten, dass Hollande Fragen, welche  sich auf die Kerninteressen beider Länder und deren wichtige Anliegen  beziehen, mit seiner üblichen Ausdauer und Ruhe angemessen behandeln  wird. Unterdessen hoffen wir, dass die beiden Seiten sich zusammentun  zwecks mehr Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen, insbesondere  schwergewichtigen Projekten wie dem Kernkraftwerk Daya Bay und der  Airbus-Fertigungsfabrik in Tianjin sowie Austauschprojekten wie dem  Chinesisch-französischen Kulturjahr. Solche Grundlagen nutzen beiden  Seiten und tragen zum Weltfrieden, zur Stabilität und Entwicklung bei.</p>
<p>China  und Frankreich haben sich gemeinsam das strategische Ziel gesetzt, eine  neue umfassende strategische Partnerschaft aufzubauen mit einer  globalen Perspektive, die gekennzeichnet ist von Reife und Stabilität,  gegenseitigem Vertrauen und Nutzen. Dies ist ein sehr ambitioniertes  Ziel, aber es ist den guten Glauben und unablässige Bemühungen wert. Es  ist zu hoffen, dass Hollande sich als der Staatslenker erweisen wird,  den man von ihm erwartet hat – in der ganzen Welt.</p>
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		<item>
		<title>Und mal rund gesehen&#8230;.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 19:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen unter Präsident Hollande) In der nächsten Zeit sind keine großen Veränderungen zu erwarten. Hollandes Abgesandte waren bereits in Berlin und gaben unmissverständlich zu verstehen, dass der neue Präsident kein verbissener Radikaler sei und und für jähe Veränderungen nicht viel übrig hat.  &#8230; Man sollte sich vor Augen halten, dass in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Zur Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen unter Präsident Hollande)</p>
<p>In  der nächsten Zeit sind keine großen Veränderungen zu erwarten.  Hollandes Abgesandte waren bereits in Berlin und gaben  unmissverständlich zu verstehen, dass der neue Präsident kein  verbissener Radikaler sei und und für jähe Veränderungen nicht viel  übrig hat.  &#8230; Man sollte sich vor Augen halten, dass in Berlin am  Anfang der Präsidentschaft Sarkozys keine Begeisterung zu erkennen  war&#8230; Erst etliche Monate später haben beide Seiten realisiert, dass  sie sich gegenseitig brauchten&#8230; Mit Hollande kann es am Anfang etwas  schwieriger werden, weil er keine praktische Regierungserfahrung hat.  Entscheidend wird allerdings sein, wie die Finanzmärkte auf die ersten  Schritte des neuen Präsidenten reagieren.</p>
<p>&#8230;  Das Problem betrifft die Verzinsung der französischen Staatsanleihen.  Sollte ihre Rentabilität zunehmen, wird dies die Haushaltsprobleme  Frankreichs vergrößern, was fatale Folgen auch für Deutschland haben  könnte &#8211; besonders für die Regierung der Bundeskanzlerin Angela Merkel.  Bekanntlich befürwortet Francois Hollande die Einführung der Eurobonds.  Er hofft, dass damit der eventuelle Druck der Märkte auf die  französischen Staatspapiere geringer wird. Merkel sagt nicht nein; davon  zeugen einige Formulierungen von Finanzminister Schäuble&#8230; Entschieden  dagegen sind jedoch die Liberalen von der FDP&#8230; Sie sind sogar bereit,  die Regierung aus diesem Grund zu verlassen.</p>
<p>(Zu eventuellem Ende der &#8220;Ära Merkel&#8221;)</p>
<p>Es  ist nicht auszuschließen, dass die Regierung bereits im Sommer d.J.  zerfallen kann. Die Alternative wäre die Rückkehr zur Großen Koalition  CDU/CSU und SPD. In dieser Konstellation behielte Merkel ihren Posten  als Kanzlerin bis zur Bundestagswahl im nächsten Jahr.</p>
<p>(Zur Bedeutung Polens in der deutschen EU-Politik)</p>
<p>Berlin  wird versuchen, die Beziehungen zu den Ländern auszubauen, die sich für  Finanzdisziplin und Schuldenabbau aussprechen, also für all das  eintreten, das im Fiskalpakt verankert ist, den Hollande aber abzuändern  gedenkt. Zu diesen Ländern gehört Polen, daher das zunehmende Interesse  Berlins am östlichen Nachbarn. Schließlich hat Deutschland nicht viele  Partner, die seinen Standpunkt teilen. Großbritannien entfällt aus  vielen Gründen, Italien kommt in Frage, aber es ist unsicher, wie lange  Mario Monti regieren wird, und die Niederlande stecken in einer  Regierungskrise. Daher Polens relativ größere Attraktivität.</p>
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		<title>Deutschland und sein Hauptstadtflughafen BER im Süden Berlins</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 18:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Günter K.V. Vetter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was für ein schwarzer Tag für Berlin: Der künftige Hauptstadtflughafen BER im Süden Berlins wird nicht, wie geplant, am 3. Juni eröffnet, sondern Wochen oder gar Monate später. Wann, ist noch völlig unklar. Denn es gibt große Probleme beim Brandschutz und, wie man hört, auch in Bereichen wie dem Check-in, wo die Kapazitäten nicht ausreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für ein schwarzer Tag für Berlin: Der künftige Hauptstadtflughafen  BER im Süden Berlins wird nicht, wie geplant, am 3. Juni eröffnet,  sondern Wochen oder gar Monate später. Wann, ist noch völlig unklar.  Denn es gibt große Probleme beim Brandschutz und, wie man hört, auch in  Bereichen wie dem Check-in, wo die Kapazitäten nicht ausreichen sollen  und Zighundert Mitarbeiter für Notfälle bereitgehalten werden. Was für  eine Katastrophe für die Region Berlin-Brandenburg, aber vor allem für  den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), der auch  Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft ist, und für Rainer  Schwarz, den Flughafenchef. So viel steht schon fest: Die verschobene  Flughafeneröffnung wird Millionen Euro kosten. Schon jetzt sollen die  Baukosten über den geplanten 2,5 Milliarden Euro liegen. Nun wird es  deutlich teurer: für die Flughafengesellschaft selbst, vor allem aber  für die Airlines, die umplanen müssen, für die Einzelhändler oder auch  die Restaurants, die nicht zum BER umziehen können. Tegel muss offen  gehalten werden, der bisherige Flughafen Schönefeld auch, am neuen BER  muss noch mehr in Sicherheit und Abläufe investiert werden. Ganz zu  schweigen von den Schadenersatzforderungen, die die wirtschaftlich unter  Druck stehenden Airlines sicherlich prüfen und an die  Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg stellen werden. Was für ein  Desaster. Die Schuldfrage wollten Wowereit, der brandenburgische  Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und auch Flughafenchef Schwarz  am Dienstag nicht beantworten. Wochen-, gar monatelang hatten die drei  auf kritische Nachfrage stets behauptet, der Zeitplan für die  Flughafeneröffnung sei zwar ehrgeizig, werde aber auf jeden Fall  eingehalten werden. Auf jeden Fall. Jetzt wollen uns die drei  weismachen, sie wüssten erst seit Dienstag, dreieinhalb Wochen vor der  BER-Eröffnung, von den Problemen beim Brandschutz. Wer soll das glauben?  Schlimmer noch: Wer soll ihnen überhaupt noch glauben? In den  vergangenen Jahren wurde immer wieder getrickst, zuletzt bei den  Flugrouten, die ganz anders über die Region führen werden als  ursprünglich geplant &#8211; anders also, als Wowereit, Platzeck und Schwarz  den Menschen erzählt haben. Was für ein unglaublich schlechtes, was für  ein unehrliches Management. Die Verantwortung für die geplatzte  Flughafeneröffnung haben Berlin, Brandenburg und der Bund. Und die  Flughafengesellschaft. Politisch ist Wowereit, zumal als  Aufsichtsratsvorsitzender, in der Pflicht. Er hat das größte  Infrastrukturprojekt der Region in den letzten Jahren zu seiner Sache  gemacht und sich dafür gern loben lassen. Operativ war Rainer Schwarz  zuständig, der noch vor zwei Tagen im Interview mit der Berliner  Morgenpost erklärte, beim Airport und dem geplanten Umzug laufe alles  nach Plan. Schwarz muss jetzt sicherstellen, dass der Brandschutz  gewährleistet wird, dass der Flughafen nach der Sommerpause oder auch  erst im Herbst sicher in Betrieb gehen kann. Ohne Staus beim Check-in,  ohne Probleme beim Gepäcktransport oder verspätete Flüge. Und dann muss  Schwarz zurücktreten.</p>
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