KARPFENTEICH

Das Geld in der EU

Die Austeritätspolitik ist nicht die Lösung. Das haben zuletzt auch so unverdächtige Institutionen wie die OECD und der IWF laut und deutlich kundgetan. Um nicht Mario Draghi, den Präsidenten der EZB zu erwähnen, der dafür eintritt, dass Europa mehr in Infrastruktur investiert. Ein Wirtschaftsgrundprogramm für Europa und für Spanien muss Wachstumsförderungspläne vorsehen, die zunächst vor allem mit öffentlichen Geldern zu einer Erhöhung des Konsums und der Investitionen führen. Deutschland und andere Länder müssten auf einen Teil ihrer Überschüsse verzichten und – wie (IWF-Chefin) Lagarde empfiehlt – in Infrastruktur investieren, um der europäischen Wirtschaft Impulse zu geben. Und natürlich müssten neue, realisierbare Defizitsenkungsziele ausgehandelt werden.

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