KARPFENTEICH

Die Europäische Union ist in einer schlimmen Lage, wenn die Wirtschafts- und Finanzminister der Eurozone zusammenkommen und nur über die Notwendigkeit von Einsparungen und Steuererhöhungen sprechen. Genau dies war auf der jüngsten Sitzung der Eurogruppe der Fall. Das wirtschaftliche Wachstum wurde mit keinem Wort erwähnt. Die EU muss natürlich darauf bestehen, dass alle Länder ihre Verpflichtungen im Rahmen des Stabilitätsplans erfüllen. Dies gilt vor allem für Frankreich, Italien und Belgien. Die Obergrenzen der Staatsverschuldung und des Haushaltsdefizits müssen eingehalten werden. Es darf aber nicht sein, dass die Minister das Wirtschaftswachstum vergessen und über eine Ankurbelung der Konjunktur gar nicht erst sprechen.”

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Comments

  1. Ebenso wie Wirtschaftswachstum benötigt wird, ist es unabdingbar wieder politische Stabilität innerhalb von Europa zu erzielen. Beides wird jedoch nicht mit Maßnahmen erreicht, wie mittlerweile festgestellt werden kann, die den ohnehin angeschlagenen Wirtschaften weiteren Schaden zufügen. Dafür bedarf es Dialogbereitschaft und individuelle Impulse für die Wirtschaft in den einzelnen Teilnehmerländern, denn eine pauschal Lösung wird die Wirkung verfehlen.

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