KARPFENTEICH

Es gibt allen Grund, Donald Tusk zu seinem Posten zu gratulieren. Mitten in der Freude darüber gibt es aber doch Anlass zu der Frage, ob es das richtige Paar ist, das die EU-Staats- und Regierungschefs am Samstag ausgewählt haben, als sie nach monatelangen Verhandlungen Donald Tusk zum EU-Präsidenten und die italienische Außenministerin Federica Mogherini zur EU-Außenbeauftragten ernannten. Die beiden passen perfekt in das ungeschriebene Quotensystem, in dem sie mit ihrem Geschlecht, ihrer politischen Gesinnung und geografischen Herkunft aufwiegen sollen, dass der konservative Jean-Claude Juncker aus Luxemburg Chef der EU-Kommission geworden ist. Aber sind sie auch die Richtigen, um Europa zu führen?

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