KARPFENTEICH

EU – Geldbankgeschäfte

Noch vor zwei Jahren hätte die Nachricht über eine kollabierende Bank in einem Euro-Peripherieland, die der Staat auffangen muss, Panik an den Börsen ausgelöst und zu Spekulationen über ein Ende des Euro geführt. Lange Zeit reichten aus Griechenland viel nebensächlichere Meldungen, um Kursstürze in Frankfurt und Wien zu verursachen. Die Frage ist also, was sich geändert hat. (…) Europa demonstriert eine Schnelligkeit und Einigkeit, die bei der Explosion der Probleme in Griechenland und Irland 2010 noch fehlten. Zudem stehen ein Rettungsfonds und die Europäische Zentralbank (EZB) bereit, um den Portugiesen im Notfall mit Milliarden auszuhelfen. Mit dieser Rückendeckung traut sich derzeit kein Investor, gegen Europa zu wetten. Es war ein politischer Kraftakt, dies zu erreichen, aber er hat sich ausgezahlt.

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