KARPFENTEICH

Dass die Europäische Union selbst nach der widerlichen Entführung hunderter Schülerinnen in Nigeria noch immer nicht bereit ist, die dafür verantwortliche Organisation Boko Haram auf die Terrorliste zu setzen, ist verwunderlich. Die Niederlande befürworten das, aber innerhalb der EU gibt es noch keine ausreichende Unterstützung. Und das, obwohl die USA im November vergangenen Jahre beschlossen hatten, diese Bande fanatisch-radikaler Islamisten als terroristische Vereinigung einzustufen. Die Nennung auf der Terrorliste ermöglicht eine Reihe von Maßnahmen, darunter das Einfrieren von Bankguthaben. Es ist ein Rätsel, wieso die EU dabei so langsam ist. Inzwischen ist klar, dass diese erbarmungslosen Islam-Terroristen enge Verbindungen zu Führern des Terrornetzwerkes Al-Kaida haben und damit auch eine Bedrohung für Europa sind. Wie viele Beweise braucht die EU noch, um endlich aktiv zu werden?

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