KARPFENTEICH

Mindestens zehn von 28 EU-Mitgliedern beziehen die Hälfte ihres Gasverbrauchs von der russischen Gasprom. Eine Energieunion könnte neue Lieferanten finden und “Solidaritätsmechanismen” schaffen, um die Mitglieder zu beschützen. Und solch eine Union kann ein konkreter Weg sein, sich Russlands Energiemonopol in Europa zu entledigen und mehr gemeinsamen Boden schaffen, anstatt dass alle EU-Länder Stück für Stück versuchen, sich die besten Verträge mit der Gasprom zu sichern. Das ist bislang eine starke Karte in den Händen Moskaus gewesen. Es gibt außerdem frühere Beispiele für einen gemeinsamen europäischen Einkauf, wie zum Beispiel die Atomenergieagentur, die Uran für die Atomkraftwerke in der EU einkauft.

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