KARPFENTEICH

Durch den Mindestlohn dürfte nicht nur die Arbeitslosigkeit, sondern auch die Belastung durch Regulierungswut zunehmen. Neben dem Gesetz zum Mindestlohn selber braucht es nun nämlich auch Änderungen des Arbeitsgerichtsgesetzes, des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes, des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, mehrerer Teile des Sozialgesetzbuches, der Gewerbeordnung oder der Beitragsverfahrensverordnung. Dieses Dickicht veranschaulicht, dass sich die deutsche Regierung nicht gross Gedanken darüber macht, wie Unternehmen mit solchen Vorgaben arbeiten sollen. In Wirklichkeit läuft dies auf eine andere Autonomie hinaus: Die Funktionäre der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften können Löhne fast unabhängig von der wirtschaftlichen Realität festlegen.”

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