KARPFENTEICH

Anlässlich des 67. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima:
Den Atombombenabwürfen auf Hiroshima am 6. August 1945 und drei Tage danach auf Nagasaki fielen zahllose Menschenleben zum Opfer und hinterließen in beiden Städten völlige Verwüstung. Am 6. August gedenken wir jener tausender Menschen, die innerhalb weniger Minuten ihr Leben verloren haben und derer, die aufgrund der langfristigen Auswirkungen der Atombombenabwürfe gestorben und erkrankt sind.

Es ist auch ein Tag, der zur nuklearen Abrüstung auffordert. Nichts rechtfertigt den Einsatz von Atomwaffen. Die Atomwaffenstaaten müssen ihre Arsenale zerstören, bis das Ziel einer atomwaffenfreien Welt erreicht ist. Auch Deutschland steht in der Pflicht, den Abzug der hier stationierten US-Atomwaffen endlich in die Tat umsetzen.

Die Gedenkfeierlichkeiten in Hiroshima erinnern an die grenzenlose Zerstörungskraft der Atombombe und erteilen Krieg und Gewalt eine Absage. Aus Hiroshima und Nagasaki erschallt heute ein Aufruf zum Frieden. Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien und anderen Konfliktherden der Welt ist dies eine wichtige Mahnung zu Gewaltverzicht und Menschlichkeit.

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