Erneuerbare Energien in Germany
Wozu werden die erneuerbaren Energien eigentlich subventioniert? Die Stromverbraucher zahlen Milliarden für Windkraft und Solarstrom – und das aus gutem Grund… Ein dauerhafter Bezug solcher Beihilfen macht die bevorzugte Branche nur fett und träge, Innovationen und heilsamer Kostendruck bleiben aus. Die Gesellschaft tut also gut daran, die Unterstützung so schnell wie möglich auslaufen zu lassen.
Keine Branche sollte jahrzehntelang am Tropf des Staates hängen. Und wenn sie es doch tut, dann läuft etwas ganz entschieden falsch – wie bei der Atomenergie: 1954 wurde bei Moskau das erste Kernkraftwerk… in Betrieb benommen und 58 Jahre später verlangt Großbritannien (Frankreich, Tschechien und Polen) allen Ernstes Beihilfen für den Bau von Atomkraftwerken und den daraus hergestellten Strom in Bezug auf die Subventionen den erneuerbaren Energien gleichzustellen…
Selbst Befürworter, die wie das Deutsche Atomforum die Kernenergie als zuverlässigen und wettbewerbsfähigen Garanten der Stromversorgung propagieren, können sich von solchen Forderungen nur verhöhnt fühlen. Zumindest mit der Wettbewerbsfähigkeit kann es ja nicht weit her sein. Wirtschaftlich kann man den Vorstoß also nur als unfreiwillige Bankrotterklärung für die Atomenergie interpretieren…
Subventionen für die Atomkraft würden Ungleiches gleich behandeln: Eine seit Jahrzehnten etablierte und offenbar trotzdem unrentable Technik mit neuen Formen der Energiegewinnung… Die Atomenergie hängt vermutlich auch ohne Gleichstellung mit den Erneuerbaren auf ganz lange Sicht am Tropf des Staates. Bis heute gibt es schließlich kein Endlager für hochradioaktiven Abfall. Und wenn es irgendwann errichtet ist, dürfte es teuer genug werden. Der Müll wird schließlich auch dann weiterstrahlen, wenn es die Atomkraftbetreiber gar nicht mehr gibt.


