21. Jahrestag der Wiedervereinigung
Hunderttausende feiern beim Einheitsfest in Bonn
Am 21. Jahrestag der Wiedervereinigung haben Verfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle und Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft die Verdienste der Ostdeutschen um die Einheit hervorgehoben. Beim Festakt im alten Bonner Bundestag verlangten beide zudem eine Stärkung der Demokratie in der Europäischen Union. Vor führenden Repräsentanten von Staat und Gesellschaft, darunter Bundespräsident Christian Wulff und Kanzlerin Angela Merkel, erinnerten Voßkuhle und Kraft an den Beitrag der früheren DDR-Bürgerrechtler zur Wiedererlangung der Einheit. Vor dem Hintergrund der aktuellen Schuldenkrise sagte Voßkuhle, Freiheit und Wohlstand in Europa seien nur im engen Verbund gewährleistet. Dem offiziellen Einheits-Festakt war ein ökumenischer Gottesdienst mit rund eintausend Gästen in der Bonner Kreuzkirche vorangegangen. Beim dreitägigen Volksfest drängten sich in der früheren Bundeshauptstadt geschätzte 700.000 Menschen, die sich über alle Bundesländer und Bundesbehörden, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Bonn informierten.


