KARPFENTEICH

Wo steht der Kopf?

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Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Politiker in Europa nicht mehr ein noch aus wissen. Seit Freitag (08.07.) steht Italien am Pranger… Die Spekulation gegen die drittgrößte Volkswirtschaft des Landes ist eröffnet – und wieder agieren die Regierungsvertreter der Euro-Staaten in einer Weise, die das Zutrauen in sie eher erschwert.
Immer noch scheinen sie die Spielregeln der internationalen Kapitalmärkte nicht durchschaut zu haben… Es ist scheinheilig, wenn die Politiker nun auf die Kapitalmärkte und die Rating-Agenturen schimpfen. Sie sind es, die sich in ihre Hände begeben haben… Sie haben den Bonitätswächtern erst zu ihrer aktuellen Macht verholfen…
Ebenso sehr ist zu beklagen, dass drei große amerikanische Rating-Agenturen mit über das Wohl und Wehe europäischer Volkswirtschaften bestimmen. So positiv es wäre, auf diesem Markt mehr Wettbewerb zu haben: Eine europäische Rating-Agentur löst die aktuellen Probleme nicht. Sie zu etablieren, ist eine Sache von einem Jahr, eher mehreren Jahren…

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