Euro-Angst: Wie sicher ist unser Geld? (BR/WDR)

Posted by Günter K.V. Vetter on 30/04/10
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Programmänderung für Montag, 3. Mai 2010

Aus aktuellem Anlass ändert Das Erste am Montag, 3. Mai 2010, um 20.15 Uhr sein Programm und bringt folgende Sondersendung:

Montag, 3. Mai 2010, 20.15 – 21.00 Uhr
Euro-Angst: Wie sicher ist unser Geld? (BR/WDR)
Moderation: Sigmund Gottlieb und Jörg Schönenborn

Griechenland kann seine Schulden nicht mehr bezahlen. Die Euro-Länder und der IWF müssen einspringen. Von bis zu 135 Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren ist die Rede. Die Zocker spekulieren auf die Pleite weiterer Wackelkandidaten: Portugal und Spanien. Dann würden unter Umständen noch mehr Belastungen auf den deutschen Steuerzahler zukommen.

Ist die Stabilität des Euro in Gefahr? Droht uns eine neue Inflation? Sind Altervorsorge und Ersparnisse gefährdet?

Darüber diskutieren Sigmund Gottlieb (BR) und Jörg Schönenborn (WDR) mit Experten.

Redaktion: Matthias Ott (BR)

2 Responses to Euro-Angst: Wie sicher ist unser Geld? (BR/WDR) »»

  1. Comment by Günter K.V. Vetter | 2010/04/30 at 11:55:11

    Die Laender der Euro-Gruppe muessen nun rasch und
    entschlossen handeln. Ansonsten nimmt die Marktver-
    unsicherung von Tag zu Tag zu und die Probleme weiten sich aus. Die Finanzmarktkrise hat Fehlentwicklungen des globalen
    Bankensystems aufgezeigt. Die Banken haben dies erkannt
    und eigenstaendig Initiativen zur Ueberwindung dieser
    Fehlentwicklungen angestossen, um das System krisenfester
    zu gestalten. Bevorzugtes Zahlungsmittel der Deutschen ist immer noch
    das Bargeld. Mit Banknoten und Muenzen werden mehr als
    die Haelfte (58 Prozent) der in Deutschland umgesetzten
    Waren und Dienstleistungen bezahlt. Was Sparern zurzeit die Laune verdirbt – niedrige Zinsen
    - freut umso mehr die Haeuslebauer, die Baukredite zu
    finanzieren haben. Danach sieht es derzeit jedenfalls aus,
    denn zuletzt waren die Konditionen fuer Baukredite im
    September 2005 so guenstig wie heute. Wer also mit dem
    Gedanken spielt, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen,
    sollte jetzt bei den Krediten mit zehnjaehriger Laufzeit
    zugreifen.

  2. Comment by Günter K.V. Vetter | 2010/04/30 at 12:49:31

    “Plusminus”
    am Dienstag, 4. Mai 2010, um 21.50 Uhr

    Moderation: Wolfgang Friedrich

    Die Themen:
    Griechenland-Krise: Wie deutsche Banken in die Misere verstrickt sind
    Die Griechenland-Krise könnte den deutschen Steuerzahler Milliarden kosten. Aber welchen Beitrag leisten die Banken? Plusminus zeigt, wie deutsche Banken angesichts ihres Milliarden-Engagements und der mangelnden Kreditwürdigkeit Griechenlands in Schwierigkeiten geraten könnten.

    Gefährliches Handwerk: Wie Billig-Werkzeuge zu schweren Verletzungen führen können
    In Deutschland tauchen in Supermärkten immer billigere Werkzeuge auf. Auf der Strecke bleibt dabei die Sicherheit, beklagt der TÜV. Kunden erleiden beim Gebrauch dieser Billigwerkzeuge zum Teil schwere Verletzungen. Aus Asien kommen so viel qualitativ schlechtes Handwerkzeug, dass die deutsche Produktüberwachung nicht mehr mit den Kontrollen nachkommt.

    Miliarden-Ding: Wie Bankberater ihre Kunden um das Ersparte bringen
    Aus der Bankenkrise nichts gelernt: Plusminus zeigt wie sogenannte Bankberater – besser gesagt Geldverkäufer der Bankhäuser – weiterhin ihren Kunden dubiose Anlageprodukte unterjubeln. Ein Bankberater packt aus, wie auch heutzutage Bankkunden über den Tisch gezogen werden, und die Kreditinstitute dabei nur ihren eigenen Gewinn im Sinn haben.

    Angst vor dem Gerichtsurteil: Wie Versicherungen sich vor dem Bundesgerichtshof verhalten
    Millionen Versicherte warten auf Rechtssprechung, doch Grundsatzurteile bleiben aus. Plusminus zeigt die Masche der Versicherer: immer häufiger vermeiden sie verbraucherfreundliche Urteile des Bundesgerichtshofs. Sobald sie den Tenor der anstehenden Entscheidung erfahren und abzusehen ist, dass sie verlieren, zahlen sie ganz legal in letzter Minute den Kläger aus, der Streit wird beigelegt, ein Urteil umgangen. Allein im vergangenen Jahr wurden so sieben bereits fertig formulierte Grundsatzurteile blockiert, die für die Versicherungskunden mögliche Ansprüche von rund 40 Milliarden Euro nach sich gezogen hätten. Die Arbeit des Gerichtes wird konterkariert, der Rechtsstaat wird auf den Kopf gestellt und die Kunden gehen leer aus.

    Redaktion: Carl Hermann Diekmann
    Pressekontakt:
    Wirtschaftsredaktion BR Fernsehen
    Tel.: 089/3806-5850
    Fax: 089/3806-7638


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