KARPFENTEICH

Es klingt wie ein riesiger Komplott der Wall Street gegen unsere Euro-Währung. Federführende US-Banken wie JP Morgan oder Goldman Sachs haben den EU – Griechen (Inselbewohner) mit nahezu krimineller Energie und List zur Seite gestanden, um die Verschuldung des Landes jahrzehntelang zu verschleiern. Dass ausgerechnet jene US-Großbanken, die mit ihren kreativen Buchhaltertricks bereits die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auslösten (“Weltkrieg der Banken”), nun auch an der super – gefährlichen “Virus-Staatsblase” mitschuldig sein könnten, schlägt doch glatt dem Weinfass den Holzboden aus. Die Politiker in den großen Industriestaaten müssen sich wie bedepperte Buben onder döschige Mädchen vorkommen. Zwar hatten sie einst versprochen, das das internationale anken-Casino zu schließen. Doch geschehen ist bisher nichts! Weder wurden Devisenspekulationen erschwert noch Leerverkäufe mit Aktien und Staatsanleihen endgültig verboten. Der globale Handel mit gefährlichen Kreditderivaten, der sich ausgerechnet bei Goldman Sachs und JP Morgan konzentriert, blieb unangetastet. Imaginäre Hedgefonds in Steueroasen wetten wie eh und je – nun ausgerechnet auf den Zusammenbruch des griechischen Staates und damit gegen den Euro. Die Unfähigkeit zu echten Reformen fällt den jetzigen Regierungen jetzt schwer auf die Füße. Ihre Mutlosigkeit hat die mächtige Bankenwelt in ihrer ganz eigenen Ratio bestätigt: Die Regierungen kommen und gehen – die Banken aber, die bleiben. Und somit stellt sich natürlich die Frage: “Welche Gesichter haben wirklich die nationalen und internationalen Regierungen”?

Ακούγεται σαν μια τεράστια συνωμοσία της Wall Street έναντι του ευρώ μας. Οδηγήσει τις τράπεζες των ΗΠΑ, όπως η JP Morgan και η Goldman Sachs έχει η ΕΕ – Ελλάδα (Νησιώτες), με σχεδόν εγκληματική ενέργεια και πονηριά για να τα πλευρά για να καλύψει έως και για δεκαετίες, το χρέος της χώρας. Ακριβώς εκείνες που μεγάλες τράπεζες των ΗΠΑ, με την δημιουργική τους κόλπα λογιστή ήδη την παγκόσμια χρηματοπιστωτική και οικονομική κρίση που προκλήθηκε ( «Πόλεμος των Τραπεζών»), τώρα στο σούπερ – επικίνδυνο “φούσκα κατάσταση ιός” θα μπορούσε να είναι ένοχος, αλλά προτείνει το βαρέλι κρασί να εξομαλύνουν δάπεδα. Οι πολιτικοί στις μεγάλες βιομηχανικές χώρες πρέπει να αισθάνονται σαν ζαλισμένος κορίτσια döschige αγόρι onder. Αν και κάποτε είχε υποσχεθεί να κλείσει τη διεθνή Anken-καζίνο. Αλλά μέχρι στιγμής δεν έχει γίνει τίποτα! Δεν ήταν παρεμποδίζεται η κερδοσκοπία Υπηρεσίες για βραχυπρόθεσμη πώληση των μετοχών και των ομολόγων μόνιμα απαγορεύεται. Το παγκόσμιο εμπόριο επικίνδυνων πιστωτικών παραγώγων, η οποία επικεντρώνεται ακριβώς στην Goldman Sachs και JP Morgan, παρέμεινε ανέπαφο. Imaginary κεφάλαια αντιστάθμισης κινδύνου στοιχήματα σε φορολογικούς παραδείσους όπως πάντα – τώρα υπολογίζεται με την κατάρρευση του ελληνικού κράτους και ως εκ τούτου έναντι του ευρώ. Η αδυναμία πραγματικά μεταρρύθμιση η σημερινή κυβέρνηση είναι πλέον βαρύ στα πόδια της. Δειλία τους επιβεβαίωσε την ισχυρή παγκόσμια τραπεζική στη δική του λόγου: Οι κυβερνήσεις έρχονται και φεύγουν – αλλά οι τράπεζες που απομένουν. Και θέτει το ερώτημα: “Τι πρόσωπα παίρνουν τις εθνικές και διεθνείς κυβερνήσεις”;

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Comments

  1. Bürgern zu viel versprochen

    Gestern Abend ist der Euro wieder auf über 1,37 Dollar gestiegen. Das sind immer noch sieben Prozent mehr als vor einem Jahr. Man muss sich also davor hüten, die griechische Schuldenmisere mit einem Jahrhundertschock gleichzusetzen.

    Dennoch kommt die Aufdeckung des Dauerverstoßes eines Mitglieds gegen den Euro-Stabilitätspakt einem Debakel gleich. Die Väter der Gemeinschaftswährung haben den Bürgern zu viel versprochen: Acht Jahre nach Einführung des Euro-Bargeldes fehlt es noch immer an wirksamen Kontroll- und Sanktionsmechanismen gegen Ignoranten des Maastricht-Vertrages. Der unregulierte Finanzmarkt lässt grüßen.

    Dass EU-Kommission und EZB nun hektisch Aufseher nach Athen schicken, macht die Schwäche des Euro-Bündnisses nur noch augenfälliger. Alternativen dazu gibt es freilich nicht. Die griechische Regierung allein ist zu schwach, um ihr “Blut-und-Tränen”-Sparprogramm politisch durchzusetzen. Dazu hat die EU mit ihrer Zusage beigetragen, den Hellenen unter allen Umständen zu helfen. Vom Bestand der Währungsunion hängt in Europa vieles ab, etwa die vollständige Integration wichtiger Staaten wie Polen. Daher schlägt nun die Stunde der Wahrheit. Gerade deutsche Politiker müssen erklären, dass ein stabiler Euro den Bürgern noch einiges abverlangt. Etwa Steuergelder für tricksende Griechen.

  2. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Ein souveränes Land gibt de facto die Hoheit über seinen Haushalt ab… Soviel Hineinregieren gab es in der EU noch nie. Die Union zeigt sich bis jetzt in der Causa Griechenland erstaunlich hart…
    Leider kommt diese Härte sehr spät, vielleicht zu spät. Jahrelang hat die EU tatenlos zugesehen, wie die Griechen ihre Statistiken manipulierten, wie sie – für jedermann erkennbar – über ihre Verhältnisse lebten. Ein paar mahnende Worte vielleicht, aber nichts, was die Griechen zum Nachdenken hätte bringen können.
    Das war nicht nur Nachlässigkeit oder Mutlosigkeit. Das sagt auch viel über den Zustand der Europäischen Union. Keiner will sich da zu sehr hineinreden lassen, also behandelt man Verstöße gegen die Gemeinschaftsdisziplin als Kavaliersdelikt… Man behält die vielen Steuermänner, die alle in eine andere Richtung schauen. Ein Seemann weiß, wohin das führt: das Boot geht irgendwann unter.
    Die EU-Chefs werden erst jetzt mit der Nase auf diese einfache Wahrheit gestoßen. Der schwerkranke Mann von der Akropolis kann alle im Euro-Boot anstecken… Es muss in Europa möglich sein, Länder, die ihre Hausaufgaben nicht machen, zu Reformen zu zwingen. Dabei geht es nicht nur um die Dreiprozentzahl aus dem Stabilitätspakt …, es geht um Leistungsbilanzen, um Sozialsysteme, um Bildung und Forschung, letztlich um die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften.
    Der Euro kann auf Dauer nur überleben, wenn die realwirtschaftlichen Differenzen zwischen den einzelnen Ländern geringer werden. Bislang sind sie in den letzten zehn Jahren trotz oder vielleicht sogar wegen des Euros eher noch größer geworden.

  3. Der Glaube an die Zuverlaessigkeit Griechenlands ist
    erschuettert. Die gegenseitige Liebe von Athen und Europa ist
    durch das drastische Sparprogramm bedroht. Die bange Hoffnung
    der Bundesregierung, es werde schon nicht so schlimm werden,
    droht, enttaeuscht zu werden.

    Es liegt im deutschen wie auch im europaeischen Interesse, dass
    die aktuelle Krise in Griechenland zum Anlass genommen wird, um
    die EU-Strukturen der wirtschafts- und fiskalpolitischen
    Koordinierung zu staerken. Leider hat die Bundesregierung alle
    dahingehenden Ueberlegungen von sich gewiesen. Es reicht nicht
    aus, den Europaeischen Rat gegebenenfalls zur
    Wirtschaftsregierung zu erklaeren. Konkretere Vorschlaege sind
    dringend erforderlich.

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